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Reinigungstipp für den Kühlschrank

Das A und O bei einem Kühlschrank sind intakte und somit saubere Dichtungen. Nur so kann die Kälte innen und die feucht-wärmere Raumluft draußen gehalten werden. Sind diese Dichtungen brüchig, oder lagern sich Nahrungsmittelriste darin ab, schließen die Dichtungen nicht mehr bündig und der Kühlschrank verliert einen Teil seiner Wirkung. Das macht sich nicht nur darin bemerkbar, dass die eingelagerten Lebensmittel schneller verderben, sondern auch dadurch, dass die Pausen zwischen Kühlintervallen immer kürzer werden. So werden Sie schnell zum Premiumkunden bei Ihrem Stromversorger. Reinigen Sie deswegen regelmäßig die Dichtungen mit einer milden Lauge und reiben Sie sie anschließend mit etwas Talkumpuder ein. Das verhindert das Anhaften am Gehäuse und hält das Gummi geschmeidig.

Ältere oder preiswertere Geräte haben der Regel noch keine Abtauautomatik. Achten Sie bei diesen Geräten darauf, dass die Eisbildung im Gefrierfach nie eine Dicke von 1 cm überschreitet. Denn sonst kühlen Sie nur noch die Eisschicht, nicht aber die Lebensmittel. Bildet sich sogar schon im Kühlraum eine Eisschicht, dann wissen Sie, dass es höchste Zeit zum Abtauen ist - und anschließend die Kühlstufe getrost etwas nach oben drehen können.

Zum Abtauen wird das Gerät abgeschaltet und alle Lebensmittel ausgeräumt. Nutzen Sie die Zeit, um alle herausnehmbare Teile aus dem Gerät zu nehmen und gründlich abzuwaschen. Widmen Sie sich anschließend den Dichtungen wie oben beschrieben.

Benutzen Sie beim Entfernen der Eisschicht niemals Metallgegenstände als Eiskratzer oder Hebel, da diese den Kälte erzeugenden Verdampfer beschädigen könnten. Stattdessen sollten Sie lieber einen Topf mit heißem Wasser auf einem Handtuch in das Gefrierfach stellen. Das Wasser beschleunigt das Abtauen, das Handtuch saugt Tropfwasser auf. Mit einem Kunststoffspachtel oder notfalls auch dem Pfannenwender aus Kunststoff können Sie das Gefrierfach dann binnen kurzer Zeit komplett vom Eis befreien.

Waschen Sie dann alle Innenflächen sorgfältig erst mit einer lauwarmen, milden Seifenlauge ab und anschließend mit klarem Wasser nach. Dann wischen Sie die Flächen unbedingt trocken, da jede Feuchtigkeit nur die neuerliche Eisbildung beschleunigt. Setzen Sie das Zubehör wieder ein, schalten Sie das Gerät an und räumen die Lebensmittel wieder in den Kühlschrank. Dann sollten Sie ein halbe Stunde mit dem nächsten Öffnen warten, damit das Gerät im Innern wieder die gewünschte Kühltemperatur erreichen kann.

Die besseren Geräte mit Abtauautomatik nehmen Ihnen einen Großteil dieser Arbeit ab. Stattdessen müssen Sie hier unbedingt darauf achten, dass die Wasserablaufleiste an der inneren Rückwand immer frei und sauber ist. Besonders der Ablauf selbst darf nicht verstopft sein, wenn Sie nicht Ihren Salat plötzlich im unappetitlichen Kondenswasser wiederfinden wollen. Sollte der Ablauf einmal verstopft sein, können Sie dies meist mit einem dünnen Draht vorsichtig lösen. Auch ein Zahnstocher oder der Plastikstiel eines Lutschers sollte hier Erfolg bringen. Gießen Sie anschließend etwas heißes Wasser nach, um letzte Reste aufzulösen. Und wenn Sie sich schon immer gefragt haben, wo dieses Wasser denn landet: keine Angst, es wird in einem Auffangbehälter außen am Gerät gesammelt, der sich in unmittelbarer Nähe zum Kondensator befindet und durch die dort entstehende Wärme das Wasser in kurzer Zeit verdampfen lässt.

Unser Tipp: Gerüche verschwinden aus dem Kühlschrank, wenn Sie die Flächen (und auch die Auffangrinne und -schale) mit in Wasser aufgelöstem Natriumbicarbonat reinigen. Geben Sie anschließend etwas von der Lauge auf einen Teller und lassen diesen über Nacht im Kühlschrank stehen. Danach sollte der Kühlschrank wieder geruchsneutral sein. Natriumbicarbonat finden Sie zum Beispiel in Backpulver. Einen ähnlichen neutralisierenden Effekt hat übrigens auch Milch.


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